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Montag, August 9
bindungen
Zum Abend noch eine schweizerische Anekdote zur Fernwirkung von Absichten. Es ist die Geschichte eines besonders beeindruckenden Ehemanns, der zufällig ein Nobelpreisträger ist, Professor Richard Ernst, Zürich. Sheldrake erzählt: „Im Jahr 2000 erfuhr ich von seinen verborgenen Gaben, nachdem ich in einem Vortrag auf der Jahreskonferenz der Schweizer Akademie der Wissenschaften von meinen Forschungen über Tiere, die die Rückkehr ihrer Besitzer antizipierten, berichtet hatte. Beim Abendessen saß ich seiner Frau gegenüber. Da machte sie eine rätselhafte Bemerkung: ,Mein Mann glaubt zwar nicht, was Sie sagen, aber er kann es selbst!‘ Natürlich fragte ich sie, was sie damit meine. Sie erzählte mir, als sie einmal ihre schwer kranke Mutter in Zürich besuchte, wusste sie nicht im Voraus, wann sie wieder nach Hause kommen würde, sie rief ihren Mann aber auch nicht an, um ihm zu sagen, welchen Zug sie nehmen würde. ,Als ich ankam, wartete mein Mann am Bahnhof auf mich. Er konnte nicht erklären, woher er wusste, mit welchem Zug ich kam. Er sagte einfach, er wollte mich abholen, um sicherzugehen, dass ich gut angekommen sei.‘“
