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Mittwoch, November 3
rosé
Beten mit dem Rosenkranz
Bei all ihren Erscheinungen in jüngerer Zeit, wie zum Beispiel in
Lourdes und Fatima, bittet die Gottesmutter Maria die Welt
eindringlich um das Rosenkranzgebet.
Nur durch das Gebet kann der Welt Friede geschenkt und
erhalten bleiben.
Es ist schon ein guter Anfang gemacht, mit einem einzigen
Gesätz am Tag zu beginnen.
Eine kurze Anleitung zum Rosenkranzbeten:
- Glaubensbekenntnis
- Vater unser ...
- 3 Ave Maria mit den Einfügungen:
... Jesus, der in uns den Glauben vermehre.
... Jesus, der in uns die Hoffnung stärke.
... Jesus, der in uns die Liebe entzünde.
Bei den großen Perlen:
- Ehre sei dem Vater ...
- "Oh mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre
uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Him-
mel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten
bedürfen."
- Vater unser ...
Bei den kleinen Perlen:
10 Ave Maria. Dabei werden je nach Wochentag
oder nach der Zeit im Jahreskreis die jeweiligen
Rosenkranzgeheimnisse eingefügt.
Während des Betens stellt man sich die Geheimnisse
unserer Erlösung innerlich vor Augen und versucht,
sich in meditativer Weise in sich zu vertiefen.
Der Rosenkranz ist damit kein eintöniges Lippengebet,
sondern entfaltet sich zu einem geistvollen, betrachtendem Gebet.
Die Rosenkranzgeheimnisse
Der freudenreiche Rosenkranz
1. Jesus, den du, o Jungfrau,
vom Heiligen Geist empfangen hast
2. Jesus, den du, o Jungfrau,
zu Elisabeth getragen hast.
3. Jesus, den du, o Jungfrau, geboren hast.
4. Jesus, den du, o Jungfrau,
im Tempel aufgeopfert hast.
5. Jesus, den du, o Jungfrau,
im Tempel wiedergefunden hast.
Der schmerzhafte Rosenkranz
1. Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat.
2. Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.
3. Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
4. Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
5. Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.
Der glorreiche Rosenkranz
1. Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
2. Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.
3. Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
4. Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel
aufgenommen hat.
5. Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
Am Ende des Rosenkranzes kann man noch das Gebet
zum Heiligen Erzengel anfügen.
Heiliger Erzengel,
verteidige uns im Kampfe! Gegen die Bosheit und die
Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz! Gott gebiete
ihm, so bitten wir flehentlich! Du aber, Fürst der himmlischen
Heerscharen, stürze Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen die Welt durchziehen,
in der Kraft Gottes hinab in die Hölle! Amen.
Gebete, die der Engel die Kinder von Fatima lehrte:
Mein Gott, ich glaube an dich, ich bete dich an, ich hoffe
auf dich, ich liebe dich. Ich bitte um Verzeihung für jene,
die nicht glauben, dich nicht anbeten, nicht auf dich hoffen
und dich nicht lieben. (dreimal)
Heiligste Dreifaltigkeit, Vater Sohn und Heiliger Geist,
ich bete dich aus tiefster Seel an und opfere dir den kost-
barsten Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit unseres
Herrn Jesus Christus auf, der in allen Tabernakeln der gan-
zen Welt gegenwärtig ist, zur Genugtuung für die Schmä-
hungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten durch die Er
selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste
Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens
Mariens bitte ich um die Bekehrung der armen Sünder.
Amen
Bei all ihren Erscheinungen in jüngerer Zeit, wie zum Beispiel in
Lourdes und Fatima, bittet die Gottesmutter Maria die Welt
eindringlich um das Rosenkranzgebet.
Nur durch das Gebet kann der Welt Friede geschenkt und
erhalten bleiben.
Es ist schon ein guter Anfang gemacht, mit einem einzigen
Gesätz am Tag zu beginnen.
Eine kurze Anleitung zum Rosenkranzbeten:
- Glaubensbekenntnis
- Vater unser ...
- 3 Ave Maria mit den Einfügungen:
... Jesus, der in uns den Glauben vermehre.
... Jesus, der in uns die Hoffnung stärke.
... Jesus, der in uns die Liebe entzünde.
Bei den großen Perlen:
- Ehre sei dem Vater ...
- "Oh mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre
uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Him-
mel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten
bedürfen."
- Vater unser ...
Bei den kleinen Perlen:
10 Ave Maria. Dabei werden je nach Wochentag
oder nach der Zeit im Jahreskreis die jeweiligen
Rosenkranzgeheimnisse eingefügt.
Während des Betens stellt man sich die Geheimnisse
unserer Erlösung innerlich vor Augen und versucht,
sich in meditativer Weise in sich zu vertiefen.
Der Rosenkranz ist damit kein eintöniges Lippengebet,
sondern entfaltet sich zu einem geistvollen, betrachtendem Gebet.
Die Rosenkranzgeheimnisse
Der freudenreiche Rosenkranz
1. Jesus, den du, o Jungfrau,
vom Heiligen Geist empfangen hast
2. Jesus, den du, o Jungfrau,
zu Elisabeth getragen hast.
3. Jesus, den du, o Jungfrau, geboren hast.
4. Jesus, den du, o Jungfrau,
im Tempel aufgeopfert hast.
5. Jesus, den du, o Jungfrau,
im Tempel wiedergefunden hast.
Der schmerzhafte Rosenkranz
1. Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat.
2. Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.
3. Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
4. Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
5. Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.
Der glorreiche Rosenkranz
1. Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
2. Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.
3. Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
4. Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel
aufgenommen hat.
5. Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
Am Ende des Rosenkranzes kann man noch das Gebet
zum Heiligen Erzengel anfügen.
Heiliger Erzengel,
verteidige uns im Kampfe! Gegen die Bosheit und die
Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz! Gott gebiete
ihm, so bitten wir flehentlich! Du aber, Fürst der himmlischen
Heerscharen, stürze Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen die Welt durchziehen,
in der Kraft Gottes hinab in die Hölle! Amen.
Gebete, die der Engel die Kinder von Fatima lehrte:
Mein Gott, ich glaube an dich, ich bete dich an, ich hoffe
auf dich, ich liebe dich. Ich bitte um Verzeihung für jene,
die nicht glauben, dich nicht anbeten, nicht auf dich hoffen
und dich nicht lieben. (dreimal)
Heiligste Dreifaltigkeit, Vater Sohn und Heiliger Geist,
ich bete dich aus tiefster Seel an und opfere dir den kost-
barsten Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit unseres
Herrn Jesus Christus auf, der in allen Tabernakeln der gan-
zen Welt gegenwärtig ist, zur Genugtuung für die Schmä-
hungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten durch die Er
selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste
Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens
Mariens bitte ich um die Bekehrung der armen Sünder.
Amen
reli
„Man bindet uns die Hände und macht uns zum Vorwurfe, dass wir sie nicht gebrauchen.“ Moses Mendelssohn, jüdischer Philosoph
„Austausch, und beim Austausch gewinnen, ist kein Werk der Liebe, sondern Diebstahl!“
Wucherisches Zinsnehmen ist für Luther Diebstahl. Seine Kritik richtete sich gegen das Handels- und Wucherkapital des Frühkapitalismus. Luther hält allenfalls einen niederen Zins bis höchstens einem Prozent für vertretbar. Dem Leistungsprinzip setzt er entgegen, dass „Gott alles schenkt, wir uns es nicht erst verdienen müssen“.
Martin Luther
„Und Allah hat den Handel erlaubt und die Zinsnahme verboten."
Koran, Sure Al Baqara, Vers 275
Koran, Sure Al Baqara, Vers 275
Buddha
Oberste Maxime im Buddhismus: „Das Wohl aller“ – Weg der Mitte - Mitgefühl – weder Armut noch Luxus sind ethisch vertretbar. Wir leben nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung – keiner lebt für sich allein.
„Wirtschaftswachstum ist Opium fürs Volk.“ M. Binswanger
Corpus Iuris Canonici
Das kanonische Recht ist das Kirchenrecht der römisch-katholischen Kirche des lateinischen Ritus sowie der katholischen Ostkirchen. Es regelt die internen Angelegenheiten der kirchlichen Gemeinschaft und sieht für viele Bereiche eine eigene Gerichtsbarkeit vor. Sein Name leitet sich von griechisch/lateinisch canon („Richtschnur“) ab, weil die einzelnen Normkomplexe im Codex des kanonischen Rechtes als Canones bezeichnet werden.
Die Sammlung und Kodifizierung des Kirchenrechts begann im Mittelalter und führte zu der Sammlung des Corpus Iuris Canonici, das bis 1917 das maßgebliche Gesetzbuch der römisch-katholischen Kirche blieb. 1917 erschien für die lateinische Kirche erstmals der neubearbeitete Codex Iuris Canonici, der 1983 komplett überarbeitet wurde. Für die katholischen Ostkirchen wurde 1990 der Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium erlassen. Das Recht der katholischen Kirche trieb die Entwicklung des deutschen Prozessrechtes, namentlich des Strafprozesses, stark voran. Auch das Schuldrecht ist zum Beispiel durch den aus dem kanonischen Recht stammenden Grundsatz pacta sunt servanda („Verträge müssen eingehalten werden“) wesentlich beeinflusst worden, weil damit die strenge Förmlichkeit des römischen Rechts überwunden werden konnte. Im Eherecht schränkte es die Verwandtenheirat ein und begründete die gegenseitige eheliche Treuepflicht. Die Kanonistik war bei der Vermittlung des moraltheologischen Begriffs der Strafe an das weltliche Strafrecht von zentraler Bedeutung.
Die Pflicht, nach Wahrheit zu suchen - Eines der bemerkenswertesten Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils war die Deklaration über die Religiöse Freiheit. (Dignitatis Humanae) In der folgenden Passage in Paragraph 2 heißt es:
" "Es steht im Einklang mit der Würde der Person - d.h. ausgestattet zu sein mit Vernunft und freiem Willen und deshalb auch mit dem Privileg, persönliche Verantwortung zu tragen - dass alle Menschen sich von Natur aus gedrängt fühlen und durch moralische Bindung sich verpflichtet sehen nach der Wahrheit zu suchen, besonders nach der religiösen Wahrheit. Wenn die Wahrheit einmal klar erkannt ist, sind sie auch verpflichtet sich treu an sie zu halten und ihr ganzes Leben in Übereinstimmung mit den Forderungen der Wahrheit auszurichten".
Und in Paragraph 3 heißt es:
" "Von daher ergibt es sich, dass jedermann die Pflicht hat und deshalb auch das Recht, in religiösen Angelegenheiten nach der Wahrheit zu suchen, damit er mit Klugheit für sich selbst rechte und wahre Gewissensurteile fälle, und zwar unter Zuhilfenahme aller geeigneten Mittel". GEWOHNHEIT
Can. 23 — Nur die durch eine Gemeinschaft von Gläubigen eingeführte Gewohnheit, die vom Gesetzgeber genehmigt worden ist, hat die Kraft eines Gesetzes, nach Maßgabe der folgenden Canones.
Can. 24 — § 1. Keine Gewohnheit kann die Kraft eines Gesetzes erlangen, die dem göttlichen Recht zuwiderläuft.
§ 2. Eine widergesetzliche oder außergesetzliche Gewohnheit kann die Kraft eines Gesetzes nur erlangen, wenn sie vernünftig ist; eine Gewohnheit aber, die im Recht ausdrücklich verworfen wird, ist nicht vernünftig.
Can. 25 — Keine Gewohnheit erlangt die Kraft eines Gesetzes, wenn sie nicht von einer wenigstens passiv gesetzesfähigen Gemeinschaft mit der Ab. sicht, Recht einzuführen, geübt wurde.
Can. 26 — Falls sie nicht von dem zuständigen Gesetzgeber besonders gebilligt wurde, erlangt eine dem geltenden kanonischen Recht widersprechende oder eine außergesetzliche Gewohnheit nur dann die Kraft eines Gesetzes, wenn sie rechtmäßig dreißig ununterbrochene und volle Jahre hindurch geübt. wurde; gegen ein kanonisches Gesetz aber, das eine Klausel enthält, die zukünftige Gewohnheiten verbietet, kann allein eine hundertjährige oder unvordenkliche Gewohnheit Geltung erlangen.
Can. 27 — Die Gewohnheit ist die beste Auslegerin der Gesetze.
Can. 28 — Unbeschadet der Vorschrift des can. 5 wird ein widergesetzliches oder ein außergesetzliches Gewohnheitsrecht durch ein entgegengesetztes Gewohnheitsrecht oder Gesetz widerrufen; jedoch widerruft, falls das Gesetz dies nicht ausdrücklich erwähnt, ein Gesetz nicht hundertjähriges oder unvordenkliches Gewohnheitsrecht und ein allgemeines Gesetz kein partikulares Gewohnheitsrecht.
ex-para
Psychologische Deutungen
Die Erzählung in Genesis 3, die christlich als „Sündenfallerzählung“ gewertet, hebräisch neutraler als „Vertreibung Adams und Evas aus dem Garten Eden“ bezeichnet wird, ist vielfach philosophisch und psychologisch gedeutet worden. Der deutsche Idealismus sah in ihr den Mythos vom Erwachen des Bewusstseins und ging so weit, den Menschen nach dem Essen der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse nicht mehr als „Menschen“ im Vollsinn zu betrachten. Psychologische Deutungen wollen darin eine verschlüsselte Darstellung des Adoleszenzkonflikts erkennen, in dem sich die „unschuldige“ Elternbindung stufenweise löst und eine erwachsene, durch Freiheit und Schuldfähigkeit gekennzeichnete Identität entsteht. Dabei wird der Baum der Erkenntnis auch auf die Entdeckung der Sexualität hin gedeutet. Wie der deutsche Islamexperte und Psychologe Al Habib schreibt wird in der islamischen Mystik die Suche von Adam und Eva zueinander als die Suche nach Gott (Allah) angesehen. Bei der Suche zueinander wird Adam und Eva Geduld (arab.: Sabr) und Gottvertrauen (arab.: Tawakul) abverlangt. In der irdischen körperlichen Vereinigung wird jedoch eine große Ekstase freigesetzt (arab.: Ishq), die das Band zwischen den beiden Liebenden und zwischen den Liebenden und Gott (arab.: Allah) festigt. Dieses Motiv der Liebenden, die in der Suche zueinander mit Gott in Zwiesprache stehen, um dann bei der Vereinigung zueinander Gott zu preisen ist dabei ein durchgehendes Motiv in der islamischen Literatur, so z.B. in den Geschichten von „Tausend und Einer Nacht“, der Geschichte von „Leila und Madschnun“ von Nizami, den Geschichten im „Divan“ von Hafiz, oder den Geschichten von Rumi im „Mathnawi“.
Die Gnade Gottes
Manche Menschen könnten denken, dass gelehrt wird, das Paradies könne durch die Taten verdient werden. Dies ist nicht wahr; das göttliche Wissen besagt, dass weder der Glaube noch die Taten es sind, die uns den Himmel betreten lassen. Nur durch die Gnade Gottes und durch Seine Barmherzigkeit wird uns gestattet, in das Paradies einzutreten. Etwas anderes zu glauben, bedeutet, Gottes Macht und absolute Souveränität in Frage zu stellen. Gott ist der Vergebende und zu behaupten, dass der Mensch sich selbst Vergebung gewähren könnte, bedeutet, Gottes Namen und Eigenschaften anzutasten; dies würde die Schöpfung (d.h. einen selbst) auf den Stand des Schöpfers zu erheben, indem man sich selbst zum Partner an der Gnade und Macht Gottes macht, was tatsächlich die Sünde ist; d.h. Partner an der Anbetung Gottes teilhaben lassen.
Ein Haus in diesem weltlichen Leben kostet einen bestimmten Preis; je besser und je größer es ist, desto höher ist sein Preis. Ein Herrenhaus kostet mehr als ein normales Haus und ein Palast kostet mehr als ein Herrenhaus. Man kann sich nur vorstellen, wieviel ein Palast im Paradies kostet! Wenn die Taten unsere Währung wären, dann würde die Wahrheit so aussehen, dass keiner von uns in der Lage wäre, genug gute Taten aufzusparen, um jemals in der Lage zu sein, sich auch nur einen Quadratmeter Eigentum im Paradies leisten zu können. Einer der Gründe dafür, dass wir Menschen niemals genug gute Taten sparen könnten, ist, dass wir bereits hoch verschuldet sind. Keine noch so große Menge guter Taten kann Gott, dem Allmächtigen, das zurückzahlen, was Er uns bereits gegeben hat, wie unser Augenlicht, unser Gehör und ähnliches. Daraus schlussfolgern wir, dass kein menschliches Wesen das Paradies durch seine Werte oder guten Taten verdienen kann.
Niemand wird ewige Erlösung aufgrund seines eigenen Grad des Glaubens erreichen, sondern dies wird eher durch die Gnade Gottes erreicht. Ein Prophet sagte:
“…Seid euch bewusst, dass keiner von euch Erlösung durch den Wert seiner eigenen Taten erreichen kann.”
Die Leute fragten ihn: “O Gesandter Gottes, nicht einmal du?”
Worauf der Prophet antwortete: “Nicht einmal ich, außer wenn Gott mich mit Seiner Gnade und Barmherzigkeit umgibt.”
Gott, der Allmächtige, sagt:.
“Und Er [Gott] erhört diejenigen, die gläubig sind und gute Werke tun, und gibt ihnen noch mehr von Seiner Gnadenfülle.”
Gott, der Allmächtige, teilt uns mit, dass Seine Gnade, Barmherzigkeit und Liebe allen gilt, die “glauben” und “gute Werke” tun:.
“Diejenigen, die da glauben und gute Werke tun – ihnen wird der Allerbarmer [Gott, Seine] Liebe zukommen lassen.”
Die Erzählung in Genesis 3, die christlich als „Sündenfallerzählung“ gewertet, hebräisch neutraler als „Vertreibung Adams und Evas aus dem Garten Eden“ bezeichnet wird, ist vielfach philosophisch und psychologisch gedeutet worden. Der deutsche Idealismus sah in ihr den Mythos vom Erwachen des Bewusstseins und ging so weit, den Menschen nach dem Essen der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse nicht mehr als „Menschen“ im Vollsinn zu betrachten. Psychologische Deutungen wollen darin eine verschlüsselte Darstellung des Adoleszenzkonflikts erkennen, in dem sich die „unschuldige“ Elternbindung stufenweise löst und eine erwachsene, durch Freiheit und Schuldfähigkeit gekennzeichnete Identität entsteht. Dabei wird der Baum der Erkenntnis auch auf die Entdeckung der Sexualität hin gedeutet. Wie der deutsche Islamexperte und Psychologe Al Habib schreibt wird in der islamischen Mystik die Suche von Adam und Eva zueinander als die Suche nach Gott (Allah) angesehen. Bei der Suche zueinander wird Adam und Eva Geduld (arab.: Sabr) und Gottvertrauen (arab.: Tawakul) abverlangt. In der irdischen körperlichen Vereinigung wird jedoch eine große Ekstase freigesetzt (arab.: Ishq), die das Band zwischen den beiden Liebenden und zwischen den Liebenden und Gott (arab.: Allah) festigt. Dieses Motiv der Liebenden, die in der Suche zueinander mit Gott in Zwiesprache stehen, um dann bei der Vereinigung zueinander Gott zu preisen ist dabei ein durchgehendes Motiv in der islamischen Literatur, so z.B. in den Geschichten von „Tausend und Einer Nacht“, der Geschichte von „Leila und Madschnun“ von Nizami, den Geschichten im „Divan“ von Hafiz, oder den Geschichten von Rumi im „Mathnawi“.
Die Gnade Gottes
Manche Menschen könnten denken, dass gelehrt wird, das Paradies könne durch die Taten verdient werden. Dies ist nicht wahr; das göttliche Wissen besagt, dass weder der Glaube noch die Taten es sind, die uns den Himmel betreten lassen. Nur durch die Gnade Gottes und durch Seine Barmherzigkeit wird uns gestattet, in das Paradies einzutreten. Etwas anderes zu glauben, bedeutet, Gottes Macht und absolute Souveränität in Frage zu stellen. Gott ist der Vergebende und zu behaupten, dass der Mensch sich selbst Vergebung gewähren könnte, bedeutet, Gottes Namen und Eigenschaften anzutasten; dies würde die Schöpfung (d.h. einen selbst) auf den Stand des Schöpfers zu erheben, indem man sich selbst zum Partner an der Gnade und Macht Gottes macht, was tatsächlich die Sünde ist; d.h. Partner an der Anbetung Gottes teilhaben lassen.
Ein Haus in diesem weltlichen Leben kostet einen bestimmten Preis; je besser und je größer es ist, desto höher ist sein Preis. Ein Herrenhaus kostet mehr als ein normales Haus und ein Palast kostet mehr als ein Herrenhaus. Man kann sich nur vorstellen, wieviel ein Palast im Paradies kostet! Wenn die Taten unsere Währung wären, dann würde die Wahrheit so aussehen, dass keiner von uns in der Lage wäre, genug gute Taten aufzusparen, um jemals in der Lage zu sein, sich auch nur einen Quadratmeter Eigentum im Paradies leisten zu können. Einer der Gründe dafür, dass wir Menschen niemals genug gute Taten sparen könnten, ist, dass wir bereits hoch verschuldet sind. Keine noch so große Menge guter Taten kann Gott, dem Allmächtigen, das zurückzahlen, was Er uns bereits gegeben hat, wie unser Augenlicht, unser Gehör und ähnliches. Daraus schlussfolgern wir, dass kein menschliches Wesen das Paradies durch seine Werte oder guten Taten verdienen kann.
Niemand wird ewige Erlösung aufgrund seines eigenen Grad des Glaubens erreichen, sondern dies wird eher durch die Gnade Gottes erreicht. Ein Prophet sagte:
“…Seid euch bewusst, dass keiner von euch Erlösung durch den Wert seiner eigenen Taten erreichen kann.”
Die Leute fragten ihn: “O Gesandter Gottes, nicht einmal du?”
Worauf der Prophet antwortete: “Nicht einmal ich, außer wenn Gott mich mit Seiner Gnade und Barmherzigkeit umgibt.”
Gott, der Allmächtige, sagt:.
“Und Er [Gott] erhört diejenigen, die gläubig sind und gute Werke tun, und gibt ihnen noch mehr von Seiner Gnadenfülle.”
Gott, der Allmächtige, teilt uns mit, dass Seine Gnade, Barmherzigkeit und Liebe allen gilt, die “glauben” und “gute Werke” tun:.
“Diejenigen, die da glauben und gute Werke tun – ihnen wird der Allerbarmer [Gott, Seine] Liebe zukommen lassen.”
Elohim
Elohim (hebräisch אלהים), in aschkenasischer Aussprache Elauhim, Eloihim, ist in der hebräischen Bibel - dem Tanach - der plurale Allgemeinbegriff für „Gott“. Er wird hier nahezu ausschließlich für JHWH, den Gott der Israeliten, gebraucht: besonders in seiner Eigenschaft als Schöpfer der Welt und in Polemiken gegen die Verehrung fremder Götter in Israel.
Singular- und Pluralformen - Elohim ist grammatisch der Plural zu Eloah. Bezieht der Plural sich auf den Gott Israels, erscheint er in der Bibel immer mit Verbformen im Singular und wird dann mit „Gott“ übersetzt. Nur wenn von „(anderen) Göttern“ die Rede ist, steht auch das Verb im Plural.
Der Singular erscheint im Tanach selten und nur an literatur- und theologiegeschichtlich späten Stellen. Er bedeutet in seiner semitischen Grundform wahrscheinlich „Mächtiger“ oder „Starker“. Dasselbe Wort lautet auf Aramäisch Elah bzw. Elaha, auf Arabisch Allah („der Gott“).
Das Verhältnis von Eloah/Elohim zum Wort und Eigennamen El ist ungeklärt. Alle drei Worte können im Tanach auch Engel und sogar Menschen bezeichnen, etwa in Ex 4,16 EU:
„… und er (Aaron) soll dein Mund sein und du (Moses) sollst für ihn Gott [Elohim] sein.“
Daher werden Bibelstellen, in denen Elohim durch das Textumfeld mehrdeutig ist, verschieden übersetzt. So übersetzt die Lutherbibel Ps 8,6 EU:
„Du [JHWH] hast ihn [den Menschen] wenig niedriger gemacht als Gott...“
Die Zürcher Bibel dagegen übersetzt hier: ...als die Engel. [Anmerkung] In der aktuellen Ausgabe der Züricher Bibel (2007) wird Elohim in Psalm 8,6 ebenfalls mit Gott und nicht mit Engel übersetzt. Die Bibelforschung nimmt an, dass der Allgemeinbegriff „Elohim“ aus der polytheistischen Götterwelt Kanaans stammt, des „gelobten Landes“, in das die Hebräer etwa um 1200 v. Chr. allmählich einsickerten, und dass diese wiederum vom kanaanäisch-syrischen Hauptgott El abhängig ist. So wurden etwa in Ugarit Tontafeln mit zahlreichen Götternamen gefunden, darunter der „El Aeljon“, der dort die männliche Schöpfergottheit bezeichnet. In 1. Mose 14, 18-20 (erkennbar ein Texteinschub) könnte eine Erinnerung daran vorliegen, dass dieser Schöpfergott von den Israeliten früh anerkannt und später mit JHWH, dem Befreier aus ägyptischer Sklaverei identifiziert wurde (2. Mose 3, 6.14). Dabei wurde offenbar die Pluralform gewählt, um die Vielheit der Götter in der einen Person des einzigen Gottes zusammenzuziehen. In der späten Apokalyptik Daniels (um 170 v. Chr.) taucht der Begriff im Zusammenhang der Vision vom Endgericht auf (Dan. 7, 1-14): „Throne wurden aufgestellt“ heißt es dort in Vers 9, so dass auch hier noch eine späte Erinnerung an einen „Götterrat“ vorliegen könnte. Die Gottesnamen Elohim und JHWH werden im Pentateuch in verschiedenen Zusammenhängen genannt. Dies war entscheidender Anhaltspunkt für die Urkundenhypothese der alttestamentlichen Exegese im 19. Jahrhundert: Sie nahm an, dass der Pentateuch literarisch aus zwei bis vier unabhängig voneinander verfassten Quellschriften zusammengesetzt wurde. Den vermuteten Autor der Textstränge, die Gott durchgängig Elohim nennen, nannte man den Elohisten im Unterschied zum Jahwisten, dem man die ausschließliche Verwendung des Namens JHWH zuschrieb. Frühere christliche Exegeten deuteten die Pluralform „Elohim“ in Verbindung mit Verben im Singular oft als versteckten Hinweis auf Gottes Dreieinigkeit (Trinität). Heute wird sie eher als pluralis maiestatis gedeutet.
°Verhältnis von Elohim zu JHWH -
Um den Gott Israels unverwechselbar von anderen Göttern abzugrenzen, die ebenfalls mit dem Allgemeinbegriff El/Elohim bezeichnet werden konnten, benannten frühe Stämmetraditionen der Israeliten ihren Gott mit dem Eigennamen des jeweiligen Erzvaters ihrer Sippe, etwa als El Abrahams, Isaaks und Jakobs. Diese Sippengötter wurden zunächst wohl miteinander identifiziert, als die Sippen zu einem Volk zusammenwuchsen.
Der Name JHWH wird nach Ex 3,14 EU erst im Zusammenhang der Berufung des Mose zur Befreiung seines Volkes aus Ägypten offenbart und gedeutet. Er wird also dem Gott Gesamtisraels und seiner Selbstoffenbarung vorbehalten. Die in der Bibel einmalige Aussage „Ich bin der ich bin!“ wird als Zurückweisung verstanden: JHWH lässt sich im Gegensatz zu anderen Namen und Titeln Gottes nicht zum Objekt machen und als magische Formel beschwören. Dieser Name kann nur von seinem Träger selbst erklärt werden; er bindet diesen besonderen Gott an die besondere Geschichte Israels, unterscheidet ihn von anderen Göttern und wird daher auch nie einfach mit „Elohim“ austauschbar. Das Neue Testament hat „Elohim“ mit dem griechischen „ho theos“ (der Gott), „JHWH“ aber wie die griechische Übersetzung der hebräischen Bibel (Septuaginta) konsequent mit „ho kyrios“ (der Herr) übersetzt und mit dem Namen „Jesus Christus“ in enge unauflösbare Beziehung gebracht (z.B. in 1_Petr 1,3 EU):
Gelobt sei Gott [theos], der Vater unseres Herrn [kyrios] Jesus Christus...

Der Pluraltitel Elohim begleitet oder ersetzt häufig den Eigennamen JHWH in der Bibel. Für sich allein steht er vor allem für den Schöpfer der ganzen Welt, aber auch für andere Götter, Engel oder menschliche Gottesboten. Auch dies verweist auf die Entmachtung des Polytheismus in Israel. Dabei wurden die verschiedenen Götter als Eigenschaften und Aspekte auf den einen, einzigen Gott Israels, der als Befreier aus der Sklaverei zugleich der Schöpfer von Himmel und Erde ist, übertragen und konzentriert. Noch die späte Apokalyptik des Buches Daniel erinnert an diesen Prozess: In Dan 7,9 erscheint Gott zum Endgericht unter dem Namen Elohim; es werden Throne (Plural) aufgestellt, auf denen aber nur der eine Gott Platz nimmt, während in der Umwelt hier oft ein „himmlischer Hofstaat“ oder Götterrat erscheint.
Das Nebeneinander des Titels Elohim im ersten (Gen 1- 2,4) und des Namens JHWH im zweiten Schöpfungsbericht (Gen 2,5-25) gab seit dem 18. Jahrhundert Anlass zur „Urkundenhypothese“, die vor allem Julius Wellhausen wissenschaftlich ausformulierte. Danach wurden der Pentateuch und weitere biblische Geschichtsbücher aus mehreren Quellschriften kunstvoll ineinander verwoben. Diese seien im Abstand von Jahrhunderten entstanden und nur zum Teil literarisch voneinander abhängig. Trotz heutiger Modifikationen dieser These gilt der erkennbar durchdachte Gebrauch der verschiedenen Gottesbezeichnungen nach wie vor als Hinweis auf verschiedene redaktionelle Überarbeitungen.
Als altertümlicher Singular und ehrende Anrede (Vokativ)zu Elohim gilt die Form Eloah. Sie erscheint nur je einmal im Pentateuch (Dtn 32,15), in einem Psalm (Ps 50,22) und bei dem nachexilischen Kultpropheten Habakuk (Hab 3,3), sonst 40-mal nur im Buch Hiob. Sie lebt im arabischen Allah - „der Gott“ - fort.
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