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Montag, September 20

Wëgens - entmöglicht

Der Weg führt zum Ziel.
Der Weg will gewählt sein.
Der Weg ist das Ziel.
Das Wëgen selbst wëgt den Weg.
Der Weg führt zum Ziel: Am Ende ist alles gut

Es gibt nur den Weg des Seienden.
Der Weg des Nicht-Seienden ist nicht gangbar.°°°°°°°°°°°°°°°°°°° (Parmenides)
Es gibt ein griechisches Labyrinth, das aus einer einzigen Linie besteht. Auf dieser Linie haben sich so viele Philosophen verirrt,
daß ein bloßer Detektiv sich des Irrens nicht zu schämen braucht.
(L. Borghes)
Weg und Ziel, Mittel und Zweck, Grund und Folge und all diese Dichotomien stehen in einer hierarchischen Ordnung. Erst ist das Eine und dann das Andere. Der Weg führt zum Ziel. Wenn nicht, dann war es der falsche Weg. Dies ist die Ordnung der Verstrickung.
(K. Heinrich)
Egal wie das Ziel erreicht wird, es ist das Ziel und nur das Ziel, das erreicht werden soll. Einzig in der Erreichung des Ziels liegt die Belohnung. Im Grunde gibt es nur einen Weg, egal welchen, Hauptsache er führt zum Ziel. Wie das Problem gelöst wird, ist nicht im Vordergrund, sondern die Tatsache, daß es gelöst wurde wird fokussiert.
Daß im Nachhinein über den Weg, d.h. über Abkürzungen z.B. argumentiert werden kann, ist nicht von primärer Relevanz.
Ebenso kann im Nachhinein Freude aufkommen über das Unterwegssein.
Auch, daß für die Problemlösung überhaupt entschieden wurde, kann im Nachhinein aufleuchten.

Was ermöglicht es dir, was es mir mit ermöglicht?
Was ermöglicht es dir, was es mir ent-möglicht?
Was ent-möglicht es dir, was es mir ermöglicht?
Was ent-möglicht es dir, was es mir mit ent-möglicht?
Was möchtest du von mir, was es mir ermöglicht, was es auch dir ermöglicht?
Ich wünsche mir von dir, daß du mir ermöglichst, was dir mit ermöglicht, daß X.
Ich wünsche mir von dir, daß du mir ermöglichst, was dir mit ent-möglicht, daß X.
Ich wünsche mir von dir, daß du mir ent-möglichst, was dir mit emöglicht, daß X.
Ich wünsche mir von dir, daß du mir ent-möglichst, was auch dir mit ent-möglicht, daß X.
Ich wünsche mir von dir, daß du mir ermöglichst, was dir emöglicht, daß ich dir ermögliche, was du mir ermöglichst.
Ich wünsche mir von dir, daß du dir wünschst von mir, daß du mir ermöglichst, was ich dir emögliche.
Ich wünsche mir von dir, daß du dir wünschst von mir, daß du mir ermöglichst, was ich dir ent-mögliche.
Ich wünsche mir von dir, daß du dir wünschst von mir, daß du mir ent-möglichst, was ich dir emögliche.
Ich wünsche mir von dir, daß du dir wünschst von mir, daß du mir ent-möglichst, was ich dir ent-mögliche.
Ich wünsche mir von dir, daß du dir wünschst von dir, daß du mir ermöglichst, was ich dir ermögliche.