Die Hoheit dessen, welcher für und für,
Was ist, bewegt, durchdringt das All der Dinge
Und rückstrahlt stärker dort und schwächer hier.
Im Himmel, den sein vollstes Licht belebet,
War ich und sah, was, wer von jener Höh’
Herniedersteigt, umsonst zu nennen strebet;
Weil unser Geist, wenn er hinein sich wagt,
Wo sein Verlangen wohnt, sich so versenket,
Daß sein Gedächtnis allen Dienst versagt.
Doch was mir von dem heil’gen Reich die Seele
An Schätzen aufbewahrt, das ist es nun,
Was ich zum Inhalt meines Liedes wähle.
O laß, Apoll! mein letztes Werk gedeihn!
Nimm meinen Busen dir zum Heiligtume,
Um für den teuren Lorbeer mich zu weihn!
Bis hierher war zu siegendem Gelingen
Ein Gipfel des Parnassus mir genug;
Nun aber muß ich beide Höh’n erschwingen

